Kassel
52
Wohnungen

Die Einrichtung der Evangelischen Altenhilfe in Kassel umfasst neben einer stationären Pflegeeinrichtung zwei Häuser des Service-Wohnens mit insgesamt 52 Mietwohnungen.
Art der Einrichtung
Service-Wohnen
Anzahl Wohnungen
52
Verwendeter Hausnotruf
Roter Knopf, 24-Stunden-Taste
Alarmierungskette
Mitarbeitende der Einrichtung vor Ort werden automatisch alarmiert und suchen zum Sicherheitscheck die Mieter*innen auf
Herausforderungen
Hohe Anzahl an Fehlalarmen durch die 24-Stunden-Taste
Keine neuen Prozesse
Einbindung der bestehenden Lichtrufanlage der stationären Pflegeeinrichtung. Alarmierung der Mitarbeitenden wie bisher. Zusätzliche Informationen zu Veli-Alarmen über ein Dashboard im Bereitschaftszimmer dauerhaft verfügbar.
Entlastung des Personals
20-mal weniger Fehlalarme als mit der 24-Stunden-Taste.
Bessere Risikoabschätzung in Grenzfällen bspw. bei Personen mit beginnender Demenz, die auf einen stationären Pflegeplatz warten.
Kein Korrekturaufwand durch sechs frühzeitig festgestellte fehlerhafte Verbrauchswerte für die Mietnebenkostenabrechnungen.
Gelöste Gefahrensituationen von Oktober 2023 bis Ende 2025
Sechs frühzeitig erkannte Inaktivitäten aufgrund eines Notfalls (Stürze und Schwächeanfälle).
Zehn frühzeitig erkannte vergessene Herdplatten.
Fünf Benachrichtigungen über defekte Toilettenspülungen (300l/Tag, 45 € pro Monat Ersparnis).
Einen Wasserschaden aufgrund eines defekten Eckventils verhindert.
Zwei Stromausfälle in Wohnung erkannt: u.a. Mieterin in dunkler Wohnung geholfen.
Gemeinsame Entwicklung und Rollout
Gemeinsame Entwicklungsphase seit 2018.
Alle Wohnungen des Haus am Stiftsheims seit 2024 angeschlossen.
Rollout auf weitere Einrichtungen des Unternehmens seit 2024.
Strategische Verknüpfung mit Energiemanagement durch systematische Nutzung von Verbrauchsdaten.
Allgemeine Informationen
Das Service-Wohnen vor Veli:
Seit bereits 25 Jahren bot neben dem klassischen Roten Knopf die 24-Stunden-Taste in den Wohnungen der Evangelischen Altenhilfe zusätzliche Sicherheit: Wenn die Senior*innen nicht innerhalb von 24 Stunden den Lichtschalter im Bad betätigten, erreichte die Mitarbeiter*innen der stationären Pflege des Nachbarhauses ein Alarm über das Lichtrufsystem.
Doch mit der zusätzlichen Sicherheit schlichen sich auch Herausforderungen ein: “Das Problem war, dass es Wohnungen gibt mit Bädern, die Fenster haben”, so Charlotte Bellin, Einrichtungsleitung des Service-Wohnens. “Dort hatte man im Sommer dann auch mal länger nicht das Licht angemacht. Da hatte es schon die ein oder andere Fehlschaltung gegeben.”
Vor 15 Jahren kam die Evangelische Altenhilfe dann zum ersten Mal mit einem AAL-System in Kontakt: Für dieses installierten sie Bewegungsmelder und Tablets in den Wohnungen. Das System funktionierte gut. Nach Bekanntgabe der Insolvenz des Anbieters jedoch standen die für die Wartung der installierten Hardware benötigten Dienstleistungen und Ersatzteile nicht mehr zur Verfügung – die Evangelische Altenhilfe musste sich trotz hoher Investitionskosten von dem AAL-System verabschieden. “Das war ein sehr aufwändiges System, was damals gut war, aber die Technik hat sich eben weiterentwickelt” erzählt Charlotte Bellin. “Über einen Zeitungsartikel haben wir dann von Veli gehört.”

Für die einwandfreie Übertragung der Verbrauchsdaten wertete das Veli-Team zunächst die Stromzähler auf. Im Zuge des ohnehin pflichtmäßigen Austauschs der Wasserzähler nach Eichvorschriften, organisierte Veli die Installation der neuen digitalen Wasserzähler. Dank der digitalisierten Zähler kann die Evangelische Altenhilfe nun nicht nur für die zusätzliche Sicherheit seiner Mieter*innen sorgen, sondern auch seine Abrechnungen digitalisieren und damit manuelle Ablesearbeit und potenzielle Diskussionen vermeiden.
Nach der Bereitstellung der technischen Infrastruktur wurde Veli an das Hausnotrufsystem angebunden, sodass auch die Veli-Notrufe über das bestehende Lichtrufsystem angezeigt werden. Im Dienstzimmer der Mitarbeitenden brachte das Service-Team das Veli-Tablet an, auf welchem die wichtigsten Informationen zu den Alarmen eingesehen werden können. “Das mit der App klappt super”, so Frau Freye. “Die Mitarbeitenden schalten den Alarm in der App aus, kümmern sich und gehen dann in die Wohnung.”
Nach reibungsloser Einbindung in die 14 Wohnungen des ersten Hauses des Service-Wohnens, entschlossen sich Charlotte Bellin und Ortrud Freye auch das zweite Haus mit seinen zusätzlichen 38 Wohnungen mit Veli sicherer zu machen.
Zitate
Die Gewissheit der zusätzlichen Sicherheit durch Veli entlastet im Service-Wohnen sowohl das Personal als auch die Mieter*innen.
“Ich bin für viele unterschiedliche Sachen zuständig und kann nicht bei jedem Mieter genau nachschauen, ob es ihm oder ihr gut geht. Da kann es auch mal vorkommen, dass ich manche Mieter, die sehr selbstständig leben, zwei oder drei Tage am Stück nicht sehe”, erzählt Ortrud Freye, die im Service-Wohnen die erste Ansprechperson für die Mieter*innen ist. “Es ist für mich eine Beruhigung, dass es nun Veli als Beschützer im Hintergrund gibt. Ich kann mich darauf verlassen, dass die Notrufe nach wenigen Stunden eingehen, wenn jemand nicht aufsteht oder gefallen ist. Veli ist dafür da, dass ich nicht mehr alles wissen brauche.”
Für die Einbindung von Veli wird auf die vorhandenen Zählerinfrastruktur aufgebaut. “Ich finde es sehr gut, dass vorhandene Messeinheiten genutzt werden”, so Ortrud Freye. ”Dadurch ist der Installationsaufwand in den Wohnungen sehr gering. Das ist auch für die Mieter toll.“ Ebenso seien die Kosten gegenüber dem zuvor genutzten AAL-System deutlich geringer, betont Charlotte Bellin. Das resultiere aus dem deutlich reduzierten Installationsaufwand.
Stimmen der Mieter*innen
“Für die meisten Senioren ist Veli nun einfach da, es ist für sie keine Veränderung. Veli arbeitet einfach so im Hintergrund und wir merken nichts davon, solange es keine Notfälle gibt”, berichtet eine Mieterin des Service-Wohnens, Ilona Pflüger. Sie fühlt sich mit Veli sicher und schätzt die Gewissheit, dass im Notfall Hilfe kommt: “Ich finde das gut, weil wir ja zwei Notrufe haben: Einen aktiven, den ich jederzeit selbst aktivieren kann, wenn mir danach ist. Und dann Veli, die für uns beobachten, ob etwas passiert. Veli passt auf uns auf und gibt uns Sicherheit.”
Und wie sieht es aus mit den Themen Privatsphäre und Datenschutz? Dazu hat Ilona Pflüger eine klare Antwort: “Wir sind hier im Service-Wohnen aus einem bestimmten Grund. Deswegen stört mich das nicht, dass meine Daten ausgelesen werden. Ich fühle mich mit Veli und dem aktiven Notruf hier sicher. Wenn ich abends ins Bett gehe, bin ich zufrieden – wo ich früher gewohnt hatte, war das anders”.
Erfolgsbeispiele
In den letzten Jahren konnte Veli im Service-Wohnen bereits mehrere Gefahrensituationen vereiteln und auch vereinzelnd Mieter*innen eine hohe Nebenkostenabrechnung ersparen. Veli alarmierte oder benachrichtigte im Falle von…
Oktober 2023 bis September 2024
Im Jahr 2025
Neben diesen Erfolgen zur zusätzlichen Sicherheit, sorgen auch die Modernisierung des Wohnhauses, die signifikante Reduktion der Fehlalarme und die digitalisierte Abwesenheitserfassung für Zeitersparnisse bei Personal und Mieter*innen.
News und Links
Website Ev. Altenhilfe gesundbrunnen Kassel: Ev. Altenhilfezentrum Stiftsheim Kassel | Evangelische Altenhilfe Gesundbrunnen








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