Finanzwirtschaft, Praxis und Technologie - Drei Perspektiven, eine Herausforderung

6.8.2026
Finanzwirtschaft, Praxis und Technologie - Drei Perspektiven, eine Herausforderung

Von einer Frage zur gemeinsamen Vision: Austausch im Webinar mit 100 Teilnehmenden

Vor rund zweieinhalb Jahren begann unsere Zusammenarbeit mit Till Duchatsch, Campusleitung Diakoniewerk Kirchröder Turm e.V., nicht mit einem Projekt, sondern mit einer Frage:

Wie muss sich das Service-Wohnen verändern, damit es auch in Zukunft funktioniert?

Aus diesem Austausch entstand später die Einführung von Veli an zwei Standorten der Stiftung Anna Margareta. Gemeinsam haben wir Erfahrungen gesammelt, Prozesse weiterentwickelt und gelernt, worauf es bei der erfolgreichen Einführung digitaler Präventionslösungen wirklich ankommt.

Heute fließen genau diese Erkenntnisse bereits in die Planung neuer Wohnkonzepte ein – unter anderem beim neuen Campus der Diakonie in Springe.

Diese Erfahrung war ein Teil unseres gemeinsamen Webinars zum Thema „Selbstständig wohnen, sicher leben – Prävention neu gedacht“, organisiert von der Evangelischen Bank und dem Change Hub. 100 Personen haben teilgenommen, ihre Eindrücke geteilt und Fragen gestellt.

Im Mittelpunkt stand eine Frage, die die gesamte Branche bewegt:

Wie können wir - ohne eine Ausweitung des Personaleinsatzes - Sicherheit, Selbständigkeit und Lebensqualität sicherstellen?

Gemeinsam mit Hans-Christoph Reese (Evangelische Bank) und Till Duchatsch diskutierten wir:

  • Warum Prävention zu einem der entscheidenden Zukunftsthemen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft wird.
  • Wie künstliche Intelligenz dazu beitragen kann, Sicherheit und Selbstständigkeit im Alltag zu stärken.
  • Welchen Mehrwert digitale Präventionslösungen für Mitarbeitende, Bewohner und Organisationen schaffen.
  • Welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einführung in der Praxis entscheidend sind.

Till Duchatsch berichtete dabei ganz konkret, warum er sich für diesen Weg entschieden, was bei der Einführung gut funktioniert hat, welche Herausforderungen es gab und welche Rolle dies bei der Konzeption neuer Service-Wohnangebote spielt.

Dabei wurde deutlich: Ebenso wichtig wie die Technologie selbst ist ihre Einführung. Erfolgreiche Digitalisierung entsteht nicht durch Software allein, sondern durch gute Prozesse, die Einbindung der Mitarbeitenden und das Vertrauen aller Beteiligten.

Für alle, die den Trend Talk verpasst haben oder die wichtigsten Erkenntnisse noch einmal kompakt nachhören möchten, steht ein KI-generierter Podcast-Recap auf YouTube mit den zentralen Impulsen der Veranstaltung zur Verfügung.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für den offenen Austausch und freuen uns darauf, die Zukunft des Service-Wohnens gemeinsam zu gestalten!

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